Roulette Quoten berechnen: Ein praktischer Leitfaden für Innen- und Außenwetten

September 28, 2019, Author: team_admin

Quoten bei Roulette richtig zu berechnen klingt kompliziert, doch mit ein paar Formeln kannst du schnell herausfinden, wie deine Gewinnchancen wirklich stehen.

Inhaltsverzeichnis

Grundformel für Roulette Wahrscheinlichkeiten

Berechnung für Innen und Außenwetten

Einfluss der Null auf die Quoten

Auszahlungsverhältnisse und Hausvorteil

Praktische Rechenbeispiele für gängige Wetten

Grundformel für Roulette Wahrscheinlichkeiten

Das Herzstück jeder Roulette-Quote ist die Grundformel: Gewinnwahrscheinlichkeit = Anzahl der Gewinnfelder geteilt durch die Gesamtzahl der Felder. Beim europäischen Roulette gibt es 37 Felder – die Zahlen 1 bis 36 plus eine Null. Damit beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine einzelne Zahl zu treffen, 1/37, also etwa 2,70%. Innenwetten, wie etwa auf eine einzelne Zahl, haben somit eine geringe Gewinnchance, aber hohe Auszahlungen.

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Außerdem findest du hier eine Übersicht zu verschiedenen Roulette-Varianten, die diese Grundlagen anwenden. Wichtig: Die Formel gilt für faire Spiele ohne Manipulation oder technische Fehler, was bei lizenzierten Anbietern wie denen mit MGA- oder UKGC-Lizenz meist der Fall ist.

Berechnung für Innen und Außenwetten

Innenwetten umfassen Einsätze auf einzelne Zahlen oder kleine Zahlengruppen wie Split (zwei Zahlen) oder Street (drei Zahlen). Ihre Gewinnwahrscheinlichkeiten sind entsprechend niedrig: Bei einem Split ist die Chance 2/37 (ca. 5,41%), bei einer Straße 3/37 (ca. 8,11%). Außenwetten decken größere Gruppen ab, etwa Rot/Schwarz oder Gerade/Ungerade mit je 18 Gewinnfeldern. Die Gewinnchance bei einer Außenwette liegt also bei 18/37, also rund 48,65%.

Die Quoten unterscheiden sich stark: Während eine Einzelzahl 35:1 auszahlt, erhältst du bei Rot oder Schwarz nur 1:1. Das ist der Grund, warum Außenwetten oft als sicherer gelten. Du kannst auf hier verschiedene Beispiele anschauen, wie diese Wahrscheinlichkeiten in echten Spielen wirken.

Einfluss der Null auf die Quoten

Die Null ist der Joker im Roulette – sie sorgt dafür, dass die Quoten zu Gunsten des Casinos verschoben sind. Ohne Null läge die Gewinnchance auf Rot bei genau 50%, da 18 von 36 Zahlen rot sind. Mit der Null sinkt die Chance auf Rot oder Schwarz auf 48,65%. Das bedeutet, dass die Null den Hausvorteil sichert.

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In Deutschland regelt das Landesrecht BW Glücksspielgesetz diese und weitere Aspekte des Glücksspiels, was für Spieler zusätzlichen Schutz bietet. Die Null ist deshalb fester Bestandteil der Roulette-Regeln und macht das Spiel für das Casino profitabel.

Auszahlungsverhältnisse und Hausvorteil

Auszahlungen sind eng mit den Quoten verbunden. Eine Einzelzahl zahlt 35:1, eine Split 17:1, eine Straße 11:1, und einfache Chancen wie Rot oder Schwarz 1:1. Die Auszahlungsverhältnisse sind so bemessen, dass das Casino im Durchschnitt 2,7% vom Einsatz als Gewinn behält – den sogenannten Hausvorteil.

Das bedeutet, selbst wenn du oft gewinnst, wirst du langfristig einen kleinen Verlust erleiden. Für den Hausvorteil gilt das beim europäischen Roulette mit einer Null. Es gibt Varianten mit zwei Nullen, die den Vorteil noch erhöhen. Falls du mehr Details willst, kannst du dies anklicken und mehr über die Auswirkungen von Auszahlungsverhältnissen lesen.

Wette Gewinnwahrscheinlichkeit Auszahlung Hausvorteil
Einzelzahl (Straight Up) 2,70% 35:1 2,7%
Split (zwei Zahlen) 5,41% 17:1 2,7%
Straße (drei Zahlen) 8,11% 11:1 2,7%
Rot/Schwarz (Außenwette) 48,65% 1:1 2,7%

Praktische Rechenbeispiele für gängige Wetten

Stell dir vor, du setzt 10 Euro auf eine Einzelzahl. Mit einer Gewinnchance von 1/37 kannst du statistisch gesehen etwa alle 37 Drehungen einmal gewinnen. Die Auszahlung beträgt 35-mal deinen Einsatz, also 350 Euro. Allerdings musst du auch 36 Verluste à 10 Euro einrechnen, was 360 Euro Verlust ergibt. Netto verlierst du also 10 Euro auf 370 Euro Einsatz – genau 2,7% Hausvorteil.

Bei einer Außenwette auf Rot setzt du ebenfalls 10 Euro, hast aber fast 50% Gewinnchance. Im Schnitt gewinnst du alle zwei Drehungen einmal 10 Euro und verlierst einmal 10 Euro. Langfristig zeigt sich aber auch hier der Hausvorteil: Trotz hoher Gewinnwahrscheinlichkeit verlierst du durchschnittlich 27 Cent pro 10 Euro Einsatz.

Fazit: Die Berechnung der Quoten hilft dir, deine Chancen realistisch einzuschätzen und deine Einsätze besser zu planen. Die Null bleibt der Knackpunkt, die den Vorteil immer beim Casino hält. Doch mit Wissen über Wahrscheinlichkeiten und Auszahlungen kannst du klüger spielen und den Spaß am Roulette erhöhen.

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